Über Christine

Jede Spur erzählt eine Geschichte.

Hallo, mein Name ist Tine Rathgeber.

Die Liebe zu Tieren

Tiere begleiten mich schon mein ganzes Leben. Ich bin mit Katzen, Pferden und Hunden auf einem kleinen Hof aufgewachsen und habe früh gelernt, wie bereichernd das Zusammenleben mit Tieren sein kann.

Mein Weg zum Hundesport

Im Jahr 2013 holte sich meine Mutter wieder eine Hündin. Durch einen ungeplanten Wurf kamen im Juli 2014 sechs Welpen zur Welt, die alle liebevolle Familien fanden. Einen davon habe ich selbst behalten: Silver, meinen ersten eigenen Hund.

Mit Silver begann meine Reise im Hundesport. Gemeinsam besuchten wir die Hundeschule – von der Welpengruppe bis hin zum erfolgreichen Teamtest mit Prüfung haben wir alle Stationen gemeistert. Auch Agility haben wir ausprobiert, was ihm viel Freude bereitete. Als uns jedoch geraten wurde, auf die vielen Sprünge zu verzichten, beendeten wir diesen Sport wieder.

Die Begeisterung für das Mantrailing

Etwa 2015 lernte ich über meine damalige Arbeitsstelle Ute kennen. Durch sie kam ich erstmals mit dem Mantrailing in Berührung. Es war beeindruckend zu sehen, welche Fähigkeiten Hunde besitzen und was sie mit ihrer Nase leisten können.

Diese Arbeit faszinierte mich von Anfang an, sodass Silver und ich dabei blieben. Nach einer längeren Corona-Pause starteten wir erneut durch und legten erfolgreich die Tiersuchprüfung ab. Ich bin unglaublich stolz auf Silver – nicht nur auf seine Leistung, sondern auch darauf, wie viel Freude ihm diese Arbeit macht.

Vom Teilnehmer zur Trainerin

2024 fragte ich Ute, ob sie Unterstützung im Trainerteam gebrauchen könnte. So begann ich bei ihr die Trainerausbildung, die ich erfolgreich absolvieren durfte.

Diese Erfahrung hat meinen Blick auf die Arbeit mit Mensch-Hund-Teams noch einmal erweitert und meine Leidenschaft für das Mantrailing weiter vertieft.

Indy – Vertrauen lernen

Im September 2025 zog mit Indy mein zweiter Hund aus einem rumänischen Tierschutzverein bei mir ein. Indy war anfangs sehr ängstlich und unsicher. Mit viel Zeit, Geduld und konsequenter Arbeit schaffen wir es jedoch jeden Tag, gemeinsam kleine Fortschritte zu machen.

Im Februar 2026 begannen wir mit dem Mantrailing. Schnell zeigte sich, dass Indy große Freude daran hat. Auch wenn der Weg nicht immer einfach ist, arbeitet sie mit viel Motivation und entwickelt sich stetig weiter.

Für mich ist sie das beste Beispiel dafür, dass Mantrailing weit mehr ist als reine Beschäftigung oder Auslastung. Es kann Hunden helfen, Selbstvertrauen aufzubauen, Ängste zu überwinden und über ihre eigenen Grenzen hinauszuwachsen.

Warum Mantrailing so besonders ist

Mantrailing ist für mich nicht einfach nur Arbeit mit dem Hund. Es bedeutet Vertrauen, Teamarbeit und gegenseitiges Verständnis.

Als Mensch lernt man, seinem Hund zu vertrauen und seine Körpersprache zu lesen. Gleichzeitig wächst die Bindung zwischen Hund und Halter mit jeder gemeinsamen Herausforderung. Jeder noch so kleine Erfolg fühlt sich wie ein großer Meilenstein an – egal ob als Trailer oder als Trainer.

Man lernt seinen Hund auf eine völlig neue Art kennen, entwickelt sich gemeinsam weiter und wächst oft auch über die eigenen Grenzen hinaus.

Gemeinsam wachsen

Ich bin glücklich, dankbar und stolz, Teil dieser Gruppe zu sein und die Entwicklung jedes einzelnen Mensch-Hund-Teams begleiten zu dürfen.

Egal wie schwierig ein Weg manchmal erscheint: Aufgeben ist keine Option. Für jedes Problem gibt es eine Lösung – man muss sie nur gemeinsam finden.

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